Mit dem Fahrrad über die französischen Alpen


Der Geister der Tour de France lag noch in der Luft, als 13 Rexröther zusammen mit zwölf weiteren begeisterten Radsportlern nach Frankreich reisen, um am 18. Juli am Brevet de Randonneur des Alpens (B.R.A.) teilzunehmen. Den Plan dazu fassten Karl Hessdörfer und seine Radsportfreunde bereits im vergangenen Jahr, nach dem erfolgreichen Rad-Marathon Trondheim - Oslo.

Erfolgreich waren sie auch heuer wieder: Jeder einzelne für sich und alle gemeinsam als Gruppe: Denn als Erinnerung an das B.R.A. nahmen die Radsportfreunde den Pokal der Radsportveranstaltung für die größte ausländische Gruppe, die komplett ins Ziel gekommen war, mit nachhause.
Das alle zwei Jahre stattfindende B.R.A. hat es in sich, schließlich ist diese Strecke nicht umsonst ein Teilstück der Tour de France. Im vergangenen Jahr beispielsweise war für Jan Ullrich am Galibier-Pass die Tour de France verloren. Es gibt zwei Varianten: Radfahrer, die die 252-Kilometer-Strecke fahren, müssen dabei 4650 Höhenmeter überwinden; jene, die sich die 300-Kilometer-Strecke zutrauen, haben dann am Ende der Tour 5400 Höhenmeter und das Super B.R.A. geschafft.

Start und Ziel ist Grenoble, Hauptstadt des südfranzösischen Departments Is Ère. Die Radler starten dort, vom Palais des Sports, bei etwa 200 Höhenmetern. Die Tour führt über den Pass des Col de Croix de Fer (2068 m), des Col du Télégraphe (1570 m) und des Col du Galibier (2647 m). Die verlängerte Strecke führt zusätzlich noch über den Col du grand Cucheron (1188 m) und den Col de Glandon. Fahrzeit: ein Tag in der Zeit von 2 bis 22 Uhr. Die größten Steigungen mit zwölf Prozent sind am Croix-de-Fer- und Galibier-Pass. Wer die längere Tour fährt, für den ist das steilste Stück mit 15 Prozent Steigung auf etwa 1,5 Kilometer am Glandonpass.




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