RV erfolgreich beim Ötztaler Marathon

Lohr-Wombach. Zwei Sportler des Radsportvereins Viktoria Wombach starteten am Wochenende erfolgreich beim Ötztaler Radmarathon. Thorsten Brönner belegte mit sieben Stunden 53 Minuten den 46. Rang (40. in der Altersklasse HK), Egbert Roth landete mit acht Stunden 47 Minuten auf Platz 267 (40. in der Altersklasse SA). Zum Vergleich: Jenni Hugo aus der Schweiz auf Platz eins unterbot den alten Streckenrekord mit sechs Stunden 50 Minuten, Spitzentriathlet und Ironman-Sieger Thomas Hellriegel wurde mit sieben Stunden 34 Minuten Zwanzigster. Am Start waren 2448 Radsportler aus 20 Ländern. Die Strecke führte über en Brenner, den Jaufenpass, das Timmelsjoch und das Kühtai. 238 Kilometer und 5400 Höhenmeter waren zurückzulegen. Der "Ötzi" gilt als der härteste Radmarathon in den Alpen. Die Temperaturen lagen in diesem Jahr bei bis zu 34 Grad.

(Quelle: Lohrer Echo, 2001)

Schinderei am Timmelsjoch



Fünf Main-Spessart-Teilnehmer beim Ötztaler Radmarathon - Mistler auf Rang 18

Radsport (red) Beim wohl schwersten Radmarathon Europas traten auch fünf Sportler aus Main-Spessart in die Pedale. Gemeinsam mit rund 2500 Teilnehmern schunden sie sich beim Ötztaler Marathon.

Für Reiner Hüsam, Thorsten Brönner, Stefan Mistler, Gerald Kirsch und Jürgen Renke hieß das zunächst einmal früh aufstehen. Gestartet wurde am Sonntagmorgen um halb sieben bei kühlen Temperaturen in Sölden. Begleitet von Motorrädern und einem Hubschrauber führte die Strecke zunächst hinunter nach Ötz, wo der erste von vier Pässen, der Kühtai, mit seinen 2030 Meter überquert wurde. Die offizielle Abfahrt vom Kühtai war bereits Wochen zuvor wegen eines Erdrutsches gesperrt worden, so führte das Rennen über eine Behelfsabfahrt, die sich in schlechtem Zustand befand.

Stefan Mistler von Concordia Karbach, der sich in der Auffahrt zum Kühtai mit einer 21-köpfigen Spitzengruppe absetzte, verlor in der Abfahrt den Anschluss und musste sich in die Gruppe mit Thorsten Brönner und Reiner Hüsam zurückfallen lassen. Weiter ging es durch Innsbruck hinauf über die Brenner Straße nach Sterzing. In der Auffahrt zum 2085 Meter hohen Jaufenpass setzte sich Mistler erneut mit einem italienischen Fahrer von der 40 Mann starken Verfolgergruppe ab. Thorsten Brönner, der hier wegen Wadenkrämpfen die Geschwindigkeit reduzieren musste, konnte sich aber dennoch in der Verfolgergruppe behaupten. Nach einer 20 Kilometer langen Abfahrt hinunter nach St. Leonhard stand den Fahrern das schwierigste Teilstück, das Timmelsjoch, erst noch bevor. Bei 30 Grad und einer maximalen Steigung von bis zu 14 Prozent verlangte es den Fahrern noch mal alles ab. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern, die sich an der 32 Kilometer langen Auffahrt eingefunden hatten, ging es hinauf auf 2509 Meter.

Nach der 30 Kilometer langen Abfahrt vom Timmelsjoch nach Sölden, bei der Fahrer Geschwindigkeiten bis zu 104 Stundenkilometer erreichen, belegte Mistler nach 8:03 Stunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31 Stundenkilometern Platz 18 der Gesamtwertung. Er sicherte sich, wie schon im Juli bei der Dolomiten Rundfahrt, den Platz des besten Deutschen. Thorsten Brönner (Viktoria Wombach) belegte mit 8:41 Stunden Platz 96, Reiner Hüsam sicherte sich nach 9:17 Stunden Fahrzeit Rang 235.

(Quelle: Mainpost, 29.08.2002)


Stefan Mistler erreichte den 18. Platz


Bester Deutscher beim schwersten Radmarathon Europas Am Sonntag trafen sich im österreichischen Sölden im Ötztal rund 2500 Radsportler aus ganz Europa zum schwersten Radmarathon Europas, dem Ötztaler Radmarathon. Am Start waren auch fünf Radsportler aus dem Landkreis Main-Spessart. Reiner Hüsam, Thorsten Brönner, Stefan Mistler, Gerald Kirsch und Jürgen Renke stellten sich dieser Herausforderung.

Gestartet wurde am Sonntagmorgen um 6.30 Uhr bei noch recht kühlen Temperaturen in Sölden. Begleitet von einigen Motorrädern und einem Hubschrauber führte die Strecke zunächst hinunter nach Ötz, wo der erste von vier Pässen, der Kühtai mit seinen 2030 Metern, überquert werden musste.

Die offizielle Abfahrt vom Kühtai war bereits ein paar Wochen zuvor wegen eines Erdrutsches gesperrt worden und so musste das Rennen über eine Behelfsabfahrt, die sich in schlechtem Zustand befand, umgeleitet werden.

Stefan Mistler, der sich in der Auffahrt zum Kühtai in einer 21-köpfigen Spitzengruppe absetzen konnte, verlor jedoch in dieser Abfahrt den Anschluss und musste sich in die Gruppe mit Thorsten Brönner und Reiner Hüsam zurückfallen lassen. Weiter ging es durch Innsbruck hinauf über die Brenner Straße nach Sterzing. In der Auffahrt zum 2085 Meter hohen Jaufenpaß konnte sich Mistler erneut zusammen mit einem italienischen Fahrer von der 40 Mann starken Verfolgergruppe absetzten. Thorsten Brönner, der hier wegen Wadenkrämpfen heraus nehmen musste, behauptete sich in der Verfolgergruppe.

Nach einer 20 Kilometer langen Abfahrt hinunter nach St. Leonhard stand den Fahrern das schwierigste Teilstück, das Timmelsjoch, erst noch bevor. Bei 30 Graud Celsius und einer maximalen Steigung von bis zu 14 Prozent verlangte es den Fahrern noch mal alles ab. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern, die sich an der 32 Kilometer langen Auffahrt eingefunden hatten, ging es hinauf über die 2509 Meter hohe Passhöhe.

Nach der 30 Kilometer langen Abfahrt vom Timmelsjoch hinunter nach Sölden, bei der die Rennfahrer Geschwindigkeiten bis zu 104 km/h erreichen, belegte Stefan Mistler vom RVC Karbach nach 8:03 Stunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31km/h den 18. Platz in der Gesamtwertung. Mistler sicherte sich somit erneut, wie schon im Juli bei der Internationalen Dolomiten-Rundfahrt in Corvara, den Platz als bester deutscher Starter. Thorsten Brönner vom RV Viktoria Wombach belegte in 8:41 Stunden den 96. Platz. Reiner Hüsam sicherte sich nach 9:17 Stunden Fahrzeit den 235. Platz unter 2500 Startern.

(Quelle: Mainecho, 30.08.2002)



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