1.
Reisebericht – Ushuaia
Nach
30 Stunden Reisezeit mit 2
Zwischenstopps in Paris und Buenos Aires
(Flughafenwechsel International nach National) erreichen wir um 21 Uhr
Ushuaia.
Aller Befürchtungen zum Trotz ist unser gesamtes
Gepäck inklusive Räder
mit angekommen, Jipi!
Müde
und erschöpft fallen wir in unserer
netten Herberge
Los Cormoranes in einen tiefen Schlaf.
Am
nächsten Tag werden wir praktisch von
der Sonne geweckt.
Es ist ein sehr schöner Tag, die Berge sind noch mit Schnee
bedeckt
und im Beagel Kanal schaukeln die Schiffe. Wir erkunden
Ushuaia, kaufen Lebensmittel und richten unsere Fahrräder
für die große Reise.
Unser
erster richtiger Radltag in
Südamerika beginnt mit einem Ausflug
in den 29 km westlich von Ushuaia gelegenen Nationalpark Tierra del
Fuego.
Zur Bahia Lapataia, dem Ende aller Straßen und dem
berühmten Schild:
„Alaska 17.848 km“. Auf dem Weg dorthin,
hält uns das Wetter auf Trab,
über Sonne, Regen und Schneetreiben ist alles dabei.
Unser Zelt schlagen wir auf einem schönen Naturcampingplatz am
Rio
im Nationalpark auf, dort lernen wir Nestor kennen, ein Argentinier,
der seit 2 Jahren sein Land mit dem Fahrrad bereist und nun
in drei Jahren nach Alaska fahren will.
Gemeinsam
mit Nestor starten wir am Morgen
wieder nach Ushuaia
und weiter Richtung Tolhuin über den Garibaldi Pass.
Der Wind meint es heute gut mit uns und fegt uns praktisch
über den Pass.
Wir beschließen die Etappe weiter zu fahren als geplant und
erreichen
nach 119 km einen schönen Campingplatz 10 km vor Tolhuin.
Der Besitzer bringt uns trockenes Holz und wir können uns
ein schönes Lagerfeuer machen, das uns aufwärmt.
Nachdem
wir in Tolhuin, in der berühmten
Panadaria, uns mit frischen Semmeln
und Süßgebäck eingedeckt haben, verlassen
wir die Hauptstraße und
biegen in das Herz von Feuerland ein. Dazu beim nächsten Mal
mehr.
Saludos
Moni und Thorsten